Coaching seit 1996
Schreiben Sie uns Ihre Meinung!
Warum brauchen wir Lehrercoaching?
Lehrkräfte stehen im beruflichen Alltag vor einer Vielzahl von persönlichen und fachlichen Herausforderungen und Belastungen. Nicht nur, dass sie Fachleute für Gruppenarbeit sein sollen, sie sollen auch wissen, wie mit den verschiedenen Verhaltensauffälligkeiten von Schülern, bestimmten Formen von Behinderung und mit Schülern verschiedener Kulturen und unterschiedlichster Hintergründe kompetent umgehen sollen.

Diese Themen werden in der Ausbildung zwar angesprochen, aber der Raum für vertiefende Auseinandersetzung ist meist leider nicht gegeben. Bestenfalls hat die angehende Lehrkraft während des Studiums ein Seminar besucht, in dem eines der Themen etwas näher behandelt wurde.

Außerdem sollen sie erfolgreiche Elterngespräche führen, im Team mit Kollegen zusammen für die Umsetzung der verschiedensten Reformen sorgen.

Daneben kommt noch ein Vielfaches an weiteren Belastungen hinzu (inhaltliche Weiterbildung, Erlernen neuer Methoden der Unterrichtsgestaltung, etc.).
Alles in allem ergeben sich in etwa folgende Spannungsfelder des pädagogischen Systemkreises:



In diesem Spannungsfeld soll sich die Lehrkraft kompetent bewegen und allen Anforderungen möglichst gerecht werden.
Leider fehlt meist aber das Wissen um Handlungsmöglichkeiten.
Die Lehrkräfte sind häufig überfordert, sich im Strudel der geforderten Ansprüche, die von allen Seiten auf sie eindringen und viel Zeit und Energie kosten, stets kompetent zu handeln.

Dauerhafte berufliche Überforderung birgt in allen Berufen die Gefahr des inneren und äußeren Rückzugs; dies gilt gerade auch für Lehrkräfte, die in ihrem pädagogischen Handeln oft allein gelassen werden. "Dienst nach Vorschrift" bzw. nach Lehrplan und Schadensbegrenzung soweit es geht sind dann an der Tagesordnung, während die Ursachenbekämpfung und die kompetente Arbeit mit Schülern und Eltern aus Mangel an weiteren Kräfteressourcen auf der Strecke bleiben.

Es fehlt ein gangbarer Weg und vor allem Unterstützung. Bisher findet diese leider nur sehr begrenzt in Form fachlicher Supervision oder Gesprächen mit Kollegen und dem Rektor (unter der Schwierigkeit sich selbst als „nicht fähige Lehrkraft“zu stigmatisieren) statt.

Der konkrete Umgang mit all den genannten Konfliktpunkten bleibt allerdings trotzdem immer der Lehrkraft selbst überlassen.

Hier kann professionelles Coaching unterstützen, die Belastungen zu verringern, die Konflikte zu minimieren und Methoden z.B. der Gruppenarbeit effektiv umzusetzen!